Splendid serviert Märchenhaftes

Pressespiegel - Blickpunkt Film - 10.08.2017

Thema: Film-Messe Köln 2017

(...)  starken Überblick über das kommende, facettenreiche Programm zu geben. Den Anfang machten Trailer zu zwei Romantikkomödien. In "Hampstead Park - Aussicht auf Liebe" kämpft ein alternder Eigenbrötler (Brendan Gleeson) um sein Grundstück - und erfährt dabei ungeahnte Unterstützung von einer Frau (Diane Keaton), die ganz neue Seiten an ihm weckt. Reese Witherspoon wiederum steht in "Liebe zu Besuch" vor einer vertrackten Situation: Nachdem sie ihr Gatte verlassen hat, verliebt sie sich in einen erheblichen jüngeren Mann, der gemeinsam mit zwei Kommilitonen in ihr Haus einzieht. Doch plötzlich steht der Verflossene reumütig vor der Tür...

Mit dem französischen Animationsspaß "Die Dschungelhelden" kommt eine populäre Serie auf die große Leinwand - und das im Heimatland bereits mit großem Erfolg: So gelang dort ein Start fast an der Spitze - einzig Schwergewicht "Valerian " machte ihm bei seinem Debüt den Spitzenplatz streitig. Gezeigt wurde der Entwurf des deutschen Trailers. Gleiches galt auch für ein neues Highlight der "Shrek"-Produzenten, das ganz die Handschrift hinter der enorm erfolgreichen DreamWorks-Animation-Franchise erkennen lässt. In "Prince Charming" verfügt ein Thronfolger über eine Gabe, die wie ein Segen wirkt, sich aber als Fluch erweisen wird, sollte es ihm nicht gelingen, rechtzeitig seine wirklich einzig wahre Liebe zu finden. Das Problem: Keine Frau kann seinem Lächeln widerstehen - und er keiner Frau.

"Noomi Rapace hoch Sieben" heißt es wiederum in dem rasanten SciFi-Thriller "What happened to Monday?" , in dem die Schauspielerin gleich sieben Rollen verkörpert: Sieben Schwestern, die in einer Welt mit grausam vollstreckter "Ein-Kind-Politik" aufwachsen und in der Öffentlichkeit wechselseitig in ein und dieselbe Rolle schlüpfen müssen. Doch eines Tages kehrt eine von ihnen nicht zurück... (...)

(...)  der asiatische Actionkracher "The Villainess", der beim Festival in Cannes außerhalb des Wettbewerbs lief. Arnhold verglich die Story mit jener von "Nikita", geht es doch auch hier um eine junge, zum Tode verurteilte Frau, die dem Henker entgeht, aber zur Auftragskillerin wider Willen wird. Ganze sieben Minuten atemberaubender Action wurden in Köln serviert.

Den Schlusspunkt setzte das Sequel zu einem veritablen Überraschungshit: Die fast 500.000 Zuschauer, auf die es "Iron Sky" anno 2012 brachte, hatte der teils per Crowdfunding finanzierten Nazi-Satire vor ihrem Start wohl kaum jemand zugetraut. Zum erneut von Timo Vuorensola inszenierten "Iron Sky - The Coming Race" gab es den ersten Teaser zu sehen - und den Gröfaz auf einen T-Rex zu setzen, erzielte im Publikum den gewünschten Effekt.

Marc Mensch


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